Führungslicht des ArgonlasersDie sogenannte Argon-Laser Trabeculoplastie (LTP) ist eine Operationsmethode zur Behandlung eines fortschreitenden Glaukoms. Sie wird üblicherweise angewandt, wenn sich durch die medikamentöse Therapie der Augeninnendruck nicht ausreichend oder dauerhaft verringert. Selten kann sie auch vor der Medikamentengabe erforderlich sein.

Pro Auge dauert eine LTP etwa 10 bis 20 Minuten und wird meist an verschiedenen Tagen durchgeführt. Die Behandlung führt Dr. Storp ambulant und unter lokaler Betäubung im Prosper-Hospital durch. Für die Patienten ist der Eingriff weitestgehend schmerzfrei und Sie können bereits nach kurzer Zeit wieder nach Hause gehen.

Ein erhöhter Augeninnendruck, der das Glaukom verursacht, entsteht, wenn die Flüssigkeit in den Augenkammern nicht mehr richtig abfließen kann. Ziel einer Argon-Laser Trabeculoplastie ist es, die natürlichen Abflusskanäle des Trabekelwerks durch Laser-Bestrahlung zu erweitern.

Bereits eingetretene Sehschäden können durch die LTP nicht rückgängig gemacht werden. Es geht vor allem darum, das weitere Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zu verlangsamen, um die Sehfähigkeit so lang wie möglich zu erhalten. Bei 9 von 10 Patienten ist die LTP erfolgreich. Sie kann pro Auge zweimal im Leben durchgeführt werden. Dabei kann es bis zu einem Jahr dauern, bis die LTP-Behandlung wirkt. Anschließend hält der positive Effekt etwa 3 bis 5 Jahre an.

 


Nicht für jeden Patienten eignet sich eine Therapie mit dem Argon-Laser. Ob die Behandlung erfolgreich ist, hängt vom Stadium Ihres Glaukoms sowie anderen Faktoren ab. Wird die Erkrankung rechtzeitig festgestellt, ist eine ALT meist erst sehr spät oder gar nicht erforderlich. Nehmen Sie daher regelmäßig die augenärztlichen Vorsorgeangebote wahr, um Ihre natürliche Sehfähigkeit so lang wie möglich zu erhalten.