Sehfeldveränderung infolge MakuladegenerationDie Makuladegeneration ist eine zumeist altersbedingte Erkrankung des Auges. Dabei wird der zentrale Punkt der Netzhaut, die Makula bzw. der „Gelbe Fleck“, dauerhaft geschädigt. Im fortgeschrittenen Stadium können Betroffene nicht mehr scharf sehen. Sie sind jedoch weiterhin in der Lage, ihre Umgebung zu erkennen und sich im Raum zu orientieren.

Es gibt zwei Formen der Makuladegeneration. Die sogenannte feuchte oder altersbezogene Makuladegeneration (AMD) entsteht durch die Neubildung von Gefäßen unter der Netzhaut. Sie verläuft sehr rasch, kann jedoch bei frühzeitiger Diagnose sehr gut behandelt werden. Vor allem die sogenannte Photodynamische Therapie hat sich als besonders wirksam erwiesen, um ein Fortschreiten der Makuladegeneration auszuhalten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Lasertherapie sowie in dieser Broschüre.

Während die AMD etwa 15 bis 20 % aller Fälle der Makuladegeneration betrifft, ist die trockene Makuladegeneration deutlich weiter verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine schleichende Abnahme der Sehkraft im Zentrum des Gesichtsfeldes aus. Eine anerkannte Therapie ist bis heute hingegen nicht verfügbar.

Hauptursache der Makuladegeneration ist das Alter. So lässt sich die Erkrankung bei rund einem Viertel aller Personen über 65 nachweisen. Begünstigende Faktoren sind zudem das Rauchen sowie ein hoher Blutdruck. Obwohl sie nur selten zur Erblindung führt, ist die Makuladegeneration die häufigste Ursache für Neuerblindungen im höheren Alter.

 

Mein Tipp

Wenn Sie vorsorgen möchten, essen sie viel Obst und Gemüse sowie regelmäßig Fisch. Neuere Studien haben ergeben, dass die darin enthaltenen Vitamine und Fettsäuren einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf der trockenen Makuladegeneration haben.