Die Fluoreszenzangiografie ist ein Verfahren mit dem die Durchblutung des Augenhintergrundes untersucht wird. Es ermöglicht die Diagnose von Erkrankungen der Netzhaut, wie etwa Entzündungen, Tumoren oder einer Makuladegeneration.

Bei der Fluoreszenzangiografie spritzt Dr. Storp dem Patienten zunächst einen Farbstoff (Floureszein, gelegentlich Indocyaningrün), der als Kontrastmittel dient. Anschließend wird in mehreren Schritten das Augeninnere fotografiert. Durch den Farbstoff lassen sich sehr deutlich durchblutete von blutarmen Bereichen unterscheiden und erlauben dadurch eine eindeutige Diagnose.

Das Verfahren dauert nur maximal drei Minuten und ist für die Patienten schmerzfrei. Der Farbstoff selbst ist ungefährlich, nur in sehr seltenen Fällen kann er eine allergische Reaktion auslösen. In den folgenden Stunden und Tagen tritt eine starke Gelbfärbung des Urins sowie möglicherweise der Haut auf, das ist jedoch normal und kein Grund zur Besorgnis.

 



Noch wesentlich besser, schonender und auch ohne Kontrastmittel ist die Optische Kohärentomographie (OCT) zur Diagnose des Augenhintergrundes geeignet. Sie liefert bis zu 10 mal genauere Daten. Leider ist sie keine Kassenleistung, fragen Sie daher bitte meine Mitarbeiterinnen oder mich, wenn Sie diese Behandlung bevorzugen!