Eine der hochwertigen Kunstlinsen kurz vor ihrem EinsatzEin wichtiger Bestandteil der augenärztlichen Tätigkeiten sind Operationen am und im Auge. Insbesondere bei Erkrankungen, die die Sehfähigkeit bedrohen, ist ein chirurgischer Eingriff oft unerlässlich. Dazu zählen insbesondere die Behandlung des Grauen Stars und des Glaukoms.

Die Operation des Grauen Stars gilt als der häufigste chirurgische Eingriff in Deutschland. Dabei wird die getrübte Linse des Auges durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt. Jedes Jahr führt Dr. Storp etwa 1000 Star-OPs unter klinischen Bedingungen im Prosper-Hospital Recklinghausen durch. Dort steht ihm ein modernes Mikroschnittsystem zu Verfügung, bei dem ein nur 2,5 mm breiter Schnitt in der Hornhaut entsteht, durch den die Linsen ausgetauscht werden. Zunächst wird die natürliche Linse per Ultraschall im Auge zertrümmert und abgesaugt. Anschließend führt Dr. Storp die zusammengerollte Kunstlinse in das Auge ein, wo sie sich entfaltet und fixiert wird. Der Schnitt muss nicht genäht werden und heilt innerhalb kurzer Zeit ab. Die Patienten können nach dem Eingriff sofort wieder nach Hause gehen.

Augenoperation im Prosper-HospitalVon den Intraokularlinsen gibt es mehrere Typen, die sich hinsichtlich ihrer Abbildungsqualität deutlich voneinander unterscheiden. Während bei den einfachen Linsen auch nach der Operation i.d.R. eine Brille getragen werden muss, ermöglichen moderne aufwändige IOLs eine Anpassung an verschiedene Sehschärfen. Asphärische Linsen gleichen etwa eine vorhandene Kurz- oder Weitsichtigkeit aus, multi-focale Linsen erlauben durch ihre spezielle Form darüber hinaus einen Ausgleich der Alterssichtigkeit. Bei einer vorhandenen Hornhautverkrümmung kann schließlich mit torischen Linsen eine Brille überflüssig werden. Leider übernehmen die Krankenkassen bislang nur die Kosten für einfache IOLs vollständig. Wenn Sie Fragen zu den möglichen Linsentypen haben, berät Dr. Storp Sie gerne!

Auch die Operation eines Glaukoms erfolgt meist ambulant bei örtlicher Betäubung. Ziel ist es, den Augeninnendruck dauerhaft zu senken, um eine weitere Verschlechterung der Sehfähigkeit zu verhindern. Das bevorzugte Verfahren ist heute eine Behandlung mit dem Argon-Laser, der die Patienten wenig belastet und meist sehr gute Ergebnisse erbringt. Die entsprechenden Geräte sind in der Praxis von Dr. Storp vorhanden. Erst wenn sowohl die medikamentöse als auch die Laserbehandlung die Glaukomentwicklung nicht aufhalten können, muss ein größerer Eingriff in Betracht gezogen werden. Dabei gibt es je nach Ausprägung der Erkrankung verschiedene Methoden, bei denen mit einem gezielten Schnitt im Auge das Abfließen des Kammerwassers verbessert werden soll. Dr. Storp wird in so einem Fall gemeinsam mit Ihnen die beste Operationsmethode sowie deren Nutzen und Risiken besprechen.

 

 


Wenn bei Ihnen ein Grauer Star vorliegt, können Sie gerne mit mir besprechen, welche Art Intraokularlinse für Sie in Frage kommt. In vielen Situationen sind die einfachen Linsen unzureichend. Für Autofahrer eignen sie sich beispielsweise kaum. Unabhängig von Ihrer Entscheidung ist es heute jedoch jederzeit möglich, auch nach dem Einsetzen einer IOL mithilfe einer sogenannten Add-On-Linse verbleibende oder sich neu entwickelnde Fehlsichtigkeiten zu korrigieren