Das OCT Gerät im BetriebZahlreiche Augenerkrankungen wirken sich bereits im Frühstadium auf die Dicke der Netzhaut aus. Mit der sogenannten Optischen Kohärenztomografie (OCT) ist es Dr. Storp möglich, das Auge sehr exakt zu vermessen, um auf diese Weise mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Eine OCT-Untersuchung ist wie die Fluoreszenzangiografie ein bildgebendes Verfahren. Das Auge wird dabei mit einem sehr feinen Laser abgetastet und auf dem Monitor ein optischer Schnitt des untersuchten Bereichs dargestellt. Anhand der Ausprägungen der Netzhautstruktur im Vergleich zu einem gesunden Referenzauge kann eine krankhafte Veränderung festgestellt und meist eine eindeutige Diagnose vorgenommen werden.

Das OCT-Verfahren eignet sich besonders zur frühzeitigen Erkennung einer Makuladegeneration oder Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus. Eine Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist für die Patienten mit keinerlei Schmerzen verbunden. Anders als bei der Fluoreszenzangiografie wird kein Kontrastmittel benötigt, zumeist bedarf es nicht einmal pupillenweitender Augentropfen.

Aufgrund der hohen Auflösung der Bilder ist die OCT den meisten anderen Untersuchungen überlegen. Es kann sowohl die Fluoreszenzangiografie als auch Ultraschall-Verfahren ersetzen. So liefert sie gegenüber einer herkömmlichen Augen-Sonografie 10-mal genauere Ergebnisse. Oftmals erlaubt erst die OCT eine exakte Diagnose.

Aufgrund der hohen Anschaffungskosten besitzen nur wenige Augenarztpraxen ein solches Gerät!

 

 

 


In vielen Fällen ist die Optische Kohärenztomografie eine wertvolle Methode der augenärztlichen Diagnostik. Doch obwohl sie schon im frühen Stadium einer Erkrankung eindeutige Ergebnisse erbringt, ist sie keine Kassenleistung. Es kann sich für Sie dennoch lohnen, einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, da viele Krankenkassen den großen Nutzen der OCT kennen und bei begründetem Verdacht die Kosten teilweise tragen.