Sehschule, nicht nur für Kinder und JugendlicheZiel der Sehschule ist es, verschiedene Sehschwächen zu erkennen und zu behandeln. Für diese Aufgabe ist seit 2001 in der Praxis von Dr. Storp die speziell ausgebildete Orthopistin Frau Ingrid Maganiec zuständig.

Sie behandelt dabei vorwiegend Kinder und Kleinkinder, bei denen eine Schielstellung (Strabismus) oder die Schwachsichtigkeit (Ambylopie) eines Auges festgestellt wurde. Mit der sogenannten Okklusionstherapie, bei der das gute Auge stundenweise mit einem Pflaster überklebt wird, kann das schlechte Auge trainiert werden, um auf diese Weise für beide Augen die volle Sehschärfe zu erreichen. Diese Methode zeigt insbesondere während der frühen Entwicklungsphase des kindlichen Auges sehr gute Ergebnisse.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Sehschule ist die Therapie von Sehstörungen bei Erwachsenen, die etwa über Doppelbilder, verschwommenes Sehen oder „tanzende“ Buchstaben beim Lesen klagen. Häufig ist für diese Erscheinungen ein verstecktes Schielen (Heterophorie) verantwortlich. Bei älteren Patienten können auch durch ein Lähmungsschielen (Augenmuskelparese) plötzlich Doppelbilder auftreten.

Je nach Ausgangssituation bestimmt Frau Maganiec den weiteren Behandlungsverlauf. In den meisten Fällen genügt eine spezielle Prismenbrille, mit der die Fehlstellung ausgeglichen werden kann. Bisweilen ist jedoch eine Augenmuskeloperation angezeigt. Deren Vorbereitung und Nachsorge gehört ebenfalls zum Aufgabengebiet der Orthopistin.

Erfahren Sie hier, wie umfangreich das Arbeitsspektrum einer Orthopistin ist!

 


Für viele Menschen ist das Schielen vor allem in ästhetischer Hinsicht eine große Belastung. Dennoch sollten Sie nicht leichtfertig die Risiken einer Operation eingehen. Besprechen Sie die Vor- und Nachteile mit uns und überlegen Sie sich, ob nicht auch eine Brille für Sie in Frage kommt. Bei Kindern ist ein chirurgischer Eingriff in der Regel nicht nötig, da mit einem frühzeitigen Augentraining sehr viel erreicht werden kann. Generell gilt, je jünger das Kind ist, desto größer ist der Therapieerfolg!