In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, den Glaskörper des Auges zu entfernen und durch eine künstliche Lösung zu ersetzen. Einen solchen Eingriff nennt man Vitrektomie.

Bei dem Verfahren wird an der Augenwand ein winziger Schnitt (kleiner als 1 mm) angebracht, über den äußerst feine Instrumente in das Augeninnere geführt werden. Der Schnitt befindet sich an einer von außen nicht sichtbaren Stelle etwa 3 bis 4 Millimeter hinter der Pupille, wo er das Auge am wenigsten belastet. Oftmals bemerken die Patienten den Schnitt nach der Operation gar nicht.

Während des Absaugvorgangs wird gleichzeitig Flüssigkeit in das Auge geleitet, um zu verhindern, dass es während der Operation in sich zusammenfällt. Falls notwendig können dabei auch Behandlungen, etwa an der Netzhaut, erfolgen. Je nach Diagnose wird der Eingriff bei örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Zur Durchführung der Vitrektomien arbeitet Dr. Storp eng mit der Augen- und Laserklinik Castrop-Rauxel zusammen, deren Ärzte in diesem Bereich über große Erfahrung und Routine verfügen.

Eine Vitrektomie ist bei verschiedenen Augenerkrankungen angebracht. Dazu zählen unter anderem Fremdkörper im Glaskörper, Einblutungen, Entzündungen sowie durch Diabetes mellitus verursachte Netzhautablösungen.

 

 




Das Risiko einer Vitrektomie besteht weniger in der Operation selbst, als vielmehr in der Nachsorge. Am wichtigsten ist es, gefährliche Entzündungen zu vermeiden. Dabei kommt es vor allem auf Ihre Mithilfe an. Beachten Sie die Hygieneregeln und gehen Sie täglich zur Kontrolle. Nur so kann der Operationserfolg gewährleistet werden